2021-09-29 | Unser Herr und Gott…

1) …spricht und versteht alle Sprachen.

Nur wir benötigen bisweilen ein Wörterbuch. Das nimmt manchmal doch etwas mehr Zeit in Anspruch. Aber jetzt ist die Zusammenstellung von wesentlichen Inhalten aus dem Vortrag von Bischof Barron (USA) (siehe letzter Newsletter) in deutscher Sprache fertig und steht hier allen Interessierten zur freien Verfügung.

2) …hat ein besonderes Herz für Mütter.

Vom 11.-14. November gibt es etwas ganz Neues – den ersten katholischen Online Kongress für Mütter im deutschsprachigen Raum. Namen wie z.B. Raphael Bonelli, Ehepaar Gams, Bernhard Meuser, Jutta Hartl, Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz lassen viel Stärkung für Mütter und Familien in diesen besonders herausfordernden Zeiten erahnen. Mehr lesen Sie bitte hier: Mama-Online-Kongress.

3) …ruft sein Volk wieder zusammen.

Wir sind schon mindestens 10 Teilnehmer aus Thüringen und freuen uns, wenn sich noch mehr aus unserem Bistum anmelden, wir in Altötting einander begegnen, uns neu entflammen lassen für eine persönliche Beziehung zu Jesus und untereinander.

4) …hat uns Maria zur Mutter gegeben.

Dafür danken wir von Herzen – besonders in diesen Zeiten – und wünschen allen eine gesegnete Zeit im nun vor uns liegenden Rosenkranzmonat.

Marias Pilgertour durch das Eichsfeld ist beendet, sie zieht weiter und wird in den ersten zwei Novemberwochen wieder in unserem Bistum Erfurt willkommen geheißen.

Der detaillierte Plan dafür wird in Kürze hier eingestellt.

Allen einen möglichst goldenen Oktober und froh machende Begegnungen mit unserem Herrn Jesus Christus und seiner heiligen Mutter Maria wünscht

Roswitha Kümpel vom Kernteam Christus in die Mitte – Erfurt

2021-09-17 | „Herr aller Zeiten, du bist hoch erhaben …“

… Diese Zeilen aus einem bekannten Lobpreis-Lied könnten stehen über den vielfältigen Bildern, Predigten, Katechesen, Zeugnissen und Gesprächsrunden im Rahmen der Übertragungen vom Internationalen Eucharistischen Kongresses in Budapest (5.–12.09.2021).

Von dessen Leitmotto – „Alle meine Quellen entspringen in dir“ (Ps 87)- war auch unser Gebetstag in „St. Elisabeth“ Eisenach am 11. September getragen; eingebettet in die große weltweite eucharistische Gebetsgemeinschaft. Ganz in diesem Sinne fühlten wir uns auch verbunden mit der Initiative Nightfever Erfurt, die am gleichen Tag 15-jähriges Jubiläum feierte.

Mit dem Hymnus aus dem Morgenlob der Kirche vom 6.9.2021 lässt sich all das wohl am ehesten zusammenfassen:

Christus – mächtiger Gott!
Du Allherrscher der Schöpfung
lenkst die kreisenden Welten –
wandelst auf Wogen,
wendest die Stürme –
rufst deine Engel,
zwingst die Dämonen –
König der Welt!
Allem verleihst du das Sein,
Wort des allmächtigen Vaters

Christus – Heiland der Welt!
Aus dem Schoße des Vaters
steigst du rettend hernieder:
wirst unser Bruder,
teilst unsre Armut –
trägst unsere Leiden,
tilgst unsere Sünden –
hebst uns empor:
Erster des neuen Geschlechts,
das du erlöst und geheiligt

Christus – göttliches Haupt!
Wie der Weinstock die Reben
nährst du uns, deine Glieder:
senkst in die Seelen
göttliches Leben,
einigst die Völker
in deiner Kirche
heiligem Leib.
Zieh uns auf ewig an dich,
Mittler unsterblichen Lebens.

Ermutigend und bewegend zugleich waren die verschiedenen Zeugnisse von Teilnehmern. Ihr Glaube an die reale Gegenwart Jesu wurde durch ganz eigene Erfahrungen mit dem auferstandenen Herrn gestärkt, wie das z.B. auch Dr. J. Hartl beim Kongress nachdrücklich betonte.

Die Realpräsenz Jesu – das Zentrum christlichen Glaubens – spiegelte sich als bedeutungsvolles Thema in zahlreichen Beiträgen von Bischöfen aus aller Welt während des IEC in Budapest wider.

Bereits 2020 hielt Bischof Barron (USA) den nachfolgenden, aus unserer Sicht beachtenswerten Vortrag zu dieser zentralsten aller Fragen unseres Glaubens: hier.

Biblisch sehr fundiert zeigt er bis heute nachwirkende Irrlehren zur Eucharistie auf und weiß sie zu entkräften. Wer nach treffsicheren Argumenten für sich sucht, wird auf erfrischende Art und Weise für den eigenen Beitrag zur Neuevangelisierung gestärkt.

„Was Gott spricht, ist“, so beendet Bischof Barron seinen Vortrag. Diese unumstößliche Gewissheit möge uns jeden Tag begleiten und Anregung sein für die Beschäftigung mit Gottes Wort. Das ist unser Wunsch für uns alle.

Es wird gewiss Freude und geistlicher Gewinn sein, wenn dieser Gast aus Los Angeles persönlich zu uns spricht auf dem Adoratio-Kongress in Altötting. Hinweise zu Termin und Programm finden Sie hier. Anmeldebeginn ist unseres Wissens der 21.09.2021. Möglicherweise begegnen wir uns dort.

Kompakt und fundiert eröffnete uns ein Mitglied des Vorstands unseres Trägervereins den zielsicheren Weg zu Dokumenten der Kirche mit wesentlichen Aussagen zu Eucharistie und eucharistischer Anbetung. Von den Teilnehmern des Gebetstages als sehr wohltuend empfunden, wurde das dankbar mit hinaus in die Gemeinden genommen.

Während unseres Begegnungstages trafen wir uns vor dem in der Monstranz gegenwärtigen Herrn zu einer gestalteten Barmherzigkeitsstunde. Diese beendeten wir vor dem eucharistischen Segen mit dem Gebet der Weihe unserer Familien an die Gottesmutter. Wir sehen dies in engem Zusammenhang zum bevorstehenden Besuch der Fatima Nationalmadonna in verschiedenen Gemeinden Thüringens unter dem Leitgedanken: die Barmherzigkeit Gottes.

Montag, 20.9.2021Kreuzebra18 Uhr Heilige Messe mit anschließender Marienandacht
Dienstag, 21.9.2021Bickenriede18- 21 Uhr Andacht und Muttergottesverehrung
Mittwoch, 22.9.2021Bickenriede9 Uhr Heilige Messe mit besonderem Anliegen
Donnerstag, 23.9.2021Krombach17.30 – 18.30 Uhr
eucharistische Anbetung und Heilige Messe
Freitag, 24.9.2021Beberstedt17- 21 Uhr
Gebetsmöglichkeit, Heilige Messe, Anbetung
Sonntag, 26.9.2021Etzelsbach15-17 Uhr Stille Verehrung
17 Uhr Marienvesper
Montag, 27.9.2021StruthRosenkranz
Dienstag, 28.9.2021Heuthen18 Uhr Heilige Messe mit Andacht
Mittwoch, 29.9.2021Klüschen Hagis

Hülfensberg
8.30 Uhr Heilige Messe mit anschließendem Gebet

Gebet mit Pilgergruppe
Donnerstag, 30.9.2021Klüschen Hagis

Westhausen
8.30 Uhr Rentnermesse und Anbetung

Heilige Messe und Andacht
Freitag, 1.10.2021LeinefeldeRosenkranz und eucharistische Anbetung mit Lobpreis
FATIMA-PILGERMADONNA on Tour im Eichsfeld

Eine Teilnehmerin hatte uns schon vorab mitgeteilt, wie sie bereits im Frühjahr die Weihe an Maria erlebte, teilweise sogar online. Lesen Sie mehr unter der Rubrik Christus entdecken / Zeugnisse.

Dankbar sind wir Herrn Pfr. Dr. Bock für die Hl. Messe, den Empfang des Sakramentes der
Versöhnung, das Erteilen des eucharistischen Segens wie auch eine die Nachtanbetung
beschließende Andacht.

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt; ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt. 11,28) Unter dieses Wort möchten wir abschließend die Zeit der Nachtanbetung stellen.

Dank an alle Mitglieder der Gemeinde für ihren Dienst der Gebetswache und an alle, die den Tag durch ihr Gebet auch schon im Vorfeld begleitet haben.

Dank dem Vorstand unseres Trägervereins wie auch unserem Gast aus dem BT Augsburg für die spirituell tiefe und emotional bewegende musikalische Gestaltung.

Dank an das Radio Horeb Team Deutschland, Regionalgruppe Heiliger Bonifatius (Eichsfeld) und an Herrn John Gledhill von der Legion Mariens.

Dank allen, die sich z.B. durch Blumenschmuck auf ihre ganz eigene Weise in diesen Tag des Gebets und der Begegnung eingebracht haben.

Dank unserem Herrn für alle Gnaden,
die Er zu uns
und in unsere Welt hat fließen lassen.

R. Kümpel
im Namen des Kernteam von Christus in die Mitte – Erfurt

Alle Bilder von Pixabay.

2021-07-28 | „Kommt alle zu mir, … Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt 11.25)

Jesus selber lädt uns ein, aufzuatmen und neue Kräfte zu sammeln. Was für ein Angebot! Trifft es doch mitten hinein in den derzeit vielfach vorhandenen Wunsch, den Alltag einmal hinter sich zu lassen – nebst all dem angesammelten, teils schweren Gepäck der vergangenen Monate.

Maria rät uns, dem Wort Jesu zu folgen: „Was er euch sagt, das tut!“ (Johannes 2.5)

Und so gab es im zu Ende gehenden Monat Juli in St. Marien / Buttstädt diesen liebevoll ausgestatteten Ruheplatz bei Jesus während einer 24-h-Anbetung

(Foto: R. Kümpel)

Der August mit seinem herausragenden Festtag Mariä Himmelfahrt bietet sich geradezu an, den Vorschlag Jesu ernsthaft aufzugreifen und die wohltuende Erfahrung der von ihm ausgehenden Ruhe im persönlichen Leben zu spüren.

Wie auf dem Kirchenfenster im Titelbild so eindrucksvoll sichtbar gemacht, hat Maria nach ihrer

Aufnahme in den Himmel aus der Hand des Gottessohnes die Krone als Königin des Himmels und der Erde empfangen. Was also liegt näher als zu ihr zu pilgern und der Wirkmacht ihrer Fürsprache alles Schwere und Belastende anzuvertrauen wie damals bei der Hochzeit zu Kana.

Pilgern – längst auch von nicht religiös motivierten Menschen entdeckt – ist für Glaubende jedoch mehr als eine Atempause. Herr Martin Hohmann lässt uns an seinen Gedanken dazu teilhaben:

Manch einem von Ihnen mag das Thema „Pilgern“ vielleicht vertraut sein durch eine Wallfahrt, die er schon einmal unternommen hat. Eine solche Wallfahrt hat zum Ziel einen besonders heiligen Ort – eine Kirche, ein Grab, Reliquien – vielleicht auch einen Ort, der Heilung von Krankheiten verspricht. Das Ziel der Wallfahrt oder Pilgerfahrt spielt also eine wichtige Rolle – es markiert eine Zäsur auf unserem Glaubensweg, einen Höhepunkt in unserem Leben als Christen, dem wir gemeinsam mit unseren Mitpilgern entgegen gehen.

Ein mindestens ebenso wichtiges Element aber ist das Unterwegs-Sein. Wer schon einmal eine Wallfahrt unternommen hat, kennt diesen stetigen Wechsel von Gesprächen mit den Begleitern und Phasen des Schweigens, die uns die Möglichkeit geben unseren Lebensweg, unseren „Glaubensweg“ – wie ich vorhin sagte – zu bedenken. Jeder Pilger erfährt auch die Wirkung, die die Gleichförmigkeit des Gehens hervorruft. Wir Katholiken denken ja das Körperliche und das Seelische immer als sehr eng miteinander verbunden. Und da stellt sich mit der Zeit, vielleicht nach ein, zwei Stunden mitunter eine eigenartig gehobene Stimmung ein. Und auf einmal ist das, was wir da tun, nicht länger eine Wanderung wie jede andere, sondern so etwas wie ein Gleichnis für den Weg, den wir mit Gott gehen. Mit Auf und Ab – mit Nähe und Ferne. Man hat das Leben des Menschen zuweilen überhaupt als einen „Pilgerstand“ bezeichnet: den Menschen verstanden als einen, der im Letzten heimatlos ist auf der Erde. Als einen, der zu seinem eigentlichen Ziel – zu Gott, ständig unterwegs ist.


Beim Unterwegs-Sein und Ankommen auf einer Wallfahrt geht es also um mehr als um ein geselliges Beisammen-Sein, die Erfahrung schöner Eindrücke und die Erholung der Ankunft. Das alles ist auch wichtig und schön, aber zugleich geht es dabei um den Weg, den wir mit Gott gehen, und unsere Hoffnung auf die einstige Ankunft bei ihm.

Sich auf den Weg zu machen, gehörte zum Leben Mariens.

Zahlreiche Menschen unserer Tage sind immer wieder unterwegs zur Gottesmutter, z.B. in das ferne portugiesische Fatima oder nach Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. Im Inland pilgern Gläubige zu Wallfahrtsorten wie Altötting und Schönstatt-Kapellen, um nur einige zu nennen.

Foto: Pixabay

Über die beinahe vergessene Wallfahrt zur Muttergottes von Grimmenthal ganz in der Nähe von Meiningen berichteten wir im Newsletter vom 21.4.2021.

Am 15.8.2021 dürfen wir uns dort endlich wieder um Maria versammeln und sowohl Freuden, Dank als auch Sorgenvolles zu ihr bringen, damit sie es gemeinsam mit uns zu Jesus trägt.

Sie sind herzlich zur Andacht mit Kräutersegnung eingeladen und finden hier weitere Informationen sowie neue regionale sowie überregionale Termine.

Glaubensstärkung und Kraftquelle für unser Alltagsleben im August dürfen wir ebenfalls finden in der neuen Podcast-Folge von Herrn Kaplan Münnemann. Dazu wünschen wir uns allen wieder viel Freude und neue Impulse für unser geistliches Leben:

Da am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel unsere Gebetsinitiative mit Segnung der kleinen Rosenkränze ihren 1. Geburtstag feiert, möchten wir an dieser Stelle allen recht herzlich danken, die das Gebet für unser Land Thüringen aufgegriffen und in Gemeinden, Gebetskreise bzw. ihr privates Umfeld getragen haben. Es ist eine wunderbare Erfahrung, sich mit so vielen Menschen im Gebet verbunden zu wissen und Gemeinschaft zu erfahren. Zur Rosenkranz-Gebetsaktion gelangen Sie hier.

Eine gesegnete, sommerlich frohe Zeit mit Ruhepausen bei unserem Herrn Jesus wünscht Ihnen

das Kernteam von Christus in die Mitte – Erfurt

Titelbild: Pixabay

2021-05-28 | Petrus Canisius – katholischer Reformator und Heiliger

von Sebastain Berndt, letzter Teil

Petrus Canisius war im Grunde Zeit seines Lebens im ganzen südlichen deutschsprachigen Raum unterwegs – und legte dabei rund 58.000 km zu Fuß zurück. Er predigte jedoch nicht seine eigenen Interessen, sondern zum Zweck der Erweckung der Kirche in den Seelen. Dieser ihm früh im kartäusischen Kontext ins Herz gelegte Gedanke war die Motivation praktisch seines ganzen Tuns. Selbst wenn er, wie in Augsburg, aus heutiger Sicht arg bedenkliche Predigten gegen Hexen hielt und aus tiefstem Herzen selbst glaubte, was er predigte, konnte er sich aus Gehorsam seinen Ordensoberen beugen und diese Predigten schließlich einstellen. Dass das nicht ohne inneren Kampf abgegangen sein kann und Petrus Canisius wohl auch nicht immer ein besonders umgänglicher Mensch gewesen sein dürfte, zeigt sich auch in seiner vehementen Kritik seines Nachfolgers als Ordensprivinzial. Ein Konflikt der erst mit seiner Versetzung nach Freiburg gelöst wurde.

Zugleich konnte er die berechtigten reformatorischen Anliegen aufgreifen und katholisch wenden. Seine Katechismen sind unverkennbar strukturell den Katechismen Luthers nachgebildet. Inhaltlich verwendet er aber viel Energie, die reformatorische Lehre als Irrtum zu erweisen und positiv den katholischen Glauben zugänglich zu machen. Obgleich ihm durchaus ein Talent für gepflegte Polemik in die Wiege gelegt worden sein muss, hat er in der Regel gegen Lehren, nicht gegen Personen polemisiert – und damit das in der Praxis äußerst schwierig umzusetzende Wort Augustins beherzigt: Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder. Nie soll er für die Reformatoren das Wort Ketzer oder Irrlehrer benutzt haben, sondern vorsichtig, aber nicht weniger kritisch von „neuen Lehre(r)n“ gesprochen haben. So heftig er die neue Lehre kritisieren konnte, so sehr konnte er die berechtigen Anliegen aufgreifen und katholisch wenden.

Gerade mit seinen Ecken und Kanten ist Petrus Canisius ein gutes Beispiel, was ein Heiliger eigentlich ist: Ein Mensch, der Gott liebt, und deshalb trotz seiner Fehler und Macken durch Gehorsam und die Gnade Gottes Großes vollbringen kann – oder vielmehr: die Gnade Gottes durch ihn.

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Was Petrus Canisius, obwohl vor einem halben Jahrtausend geboren, uns ganz aktuell zum Thema Neuevangelisierung zu sagen hat, legt Bischof Bertram Meier (damals noch Domdekan) in einem Standpunkt-Gespräch mit Pfr. Kocher von Radio Horeb dar.

Wir danken Herrn Sebastian Berndt, dass er uns so ausführlich mit dem Leben und Wirken eines unserer Patrone bzw. des zweiten Apostels Deutschlands bekannt gemacht hat. Weiteres dazu findet sich auch in dem von Herrn Berndt herausgegebenen Magazin X451 – Jesus Christus – wahrer Gott, wahrer Mensch. Fanzine des katholischen Glaubens.
In der Juni-Ausgabe wird u.a. eine Katechismus-WhatsApp-Gruppe zu Wort kommen, die auf Initiative von Christus in die Mitte, Aachen, entstanden ist. Die Teilnehmer haben sich vor einigen Monaten aus den Bistümern Aachen, Erfurt und Dresden-Meißen zusammengefunden, um sich in Vorbereitung auf den Internationalen Eucharistischen Kongress in Budapest (mehr dazu an dieser Stelle im Juli/ August) wöchentlich über einen neuen Abschnitt des Katechismus‘ der Katholischen Kirche (KKK) auszutauschen. In der X451-Fanzine werden sie nun Zeugnis davon ablegen, wie der KKK heute gelesen und verstanden werden kann. Vielleicht lassen Sie sich ebenfalls anregen, sich mit den Schätzen unseres katholischen Glaubens tiefer zu befassen.

Vielleicht hilft Ihnen dabei auch die neue Folge in unserer Katechesen-Reihe: Herr Martin Hohmann hat sich für uns Gedanken zum Thema Weihe gemacht.

In unserem Newsletter vom 6. Februar dieses Jahres haben wir begonnen, uns einem wesentlichen „Stein“ aus Medjugorje verstärkt zuzuwenden – dem Lesen der Bibel. Heute dürfen Sie auf gleich zwei neue Bibel-Podcasts freuen, nämlich zu Kapitel 4 und Kapitel 5 des Markusevangeliums. Wir sind Herrn Kaplan Münnemann sehr dankbar für seine Zusammenschau der Texte und wünschen Ihnen, dass Sie sich inspirieren lassen von der Tiefe seiner Gedanken.

Und hier noch vier Hinweise auf AKTUELLE TERMINE:

1) Die Initiative Beten für Bischöfe vereint inzwischen mehr als 2100 aktive Gebetspaten und feiert am 5. Juni 2021, dem Bonifatiustag, in Kevelaer eine Hl. Messe. Hauptzelebrant wird Pfarrer Peter Meyer sein. Das Hochamt übertragen EWTN und Radio Horeb live! Herzliche Einladung an uns alle, diese große Gebetsfamilie in ihrem Anliegen für ein fruchtbringendes Wirken unserer Bischöfe durch Ihr Mitfeiern am Bildschirm zu stärken.

2) Am Fest Fronleichnam wird es in St. Kilian/Bad Liebenstein im Anschluss an die Hl. Messe ab 18.00 Uhr eine zweistündige stille Anbetungszeit geben, in der wir wieder für Priesternachwuchs und Ordensberufungen beten. Besonders schließen wir auch den zu Pfingsten neu geweihten Priester Lukas Hennecke ein und bitten darum, dass sich in diesem Anliegen viele Leser mit uns verbinden.

3) 24-h-Anbetung wird auch sein in St. Marien in Stotternheim vom 5. zum 6. Juni. Alle sind herzlich eingeladen, und wer eine feste Gebetszeit übernehmen möchte, kann sich vorab anmelden unter peter-maruschke@t-online.de .

4) Die Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien schlägt am 28./29. Mai 2021 in einer hochkarätig besetzten Tagung zum Thema Eros und Jungfräulichkeit den Bogen von der Literatur zur Theologie. Die Tagung wird live auf Youtube übertragen.

Wer glaubt, ist nie allein!

Im Gebet verbunden grüßt das Kernteam von Christus in die Mitte – Erfurt und wünscht Ihnen allen Gottes Segen für die restlichen Tage beim Gebetsmarathon im Marien-Monat Mai sowie einen vom Hl. Geist erfüllten Start in den Herz-Jesu-Monat Juni.

2021-02-02 | Atemberaubend unterwegs im Online-Express

… im Online-Express von WIEN nach SELFKANT-Süsterseel, MARIENFRIED und MEDJUGORJE – so durfte ich die Tage seit vergangenem Donnerstag bis Sonntag erleben.

An Bord zu bleiben war keineswegs selbstverständlich, denn eine ausgerechnet an diesem Wochenende andauernde Störung von Internet und Telefon musste überbrückt werden. Wer da wohl seine Hände im Spiel hatte???
Doch im Sinne des Liedverses „Gott du bist größer, Gott du bist stärker, Gott du stehst höher als alles andre! Gott … starker Befreier …“ lief dann per Handy alles wie am Schnürchen!!! Dank sei Gott!!!

Auf meiner ersten Station begegnete mir am Donnerstag und Freitag Dr. Johannes Hartl mit seinen Vorträgen in Heiligenkreuz vor künftigen Priestern. Seine für mich neuartigen und beachtenswerten Darlegungen zur gegenwärtigen Situation von uns Christen und zu möglichen Auswegen würde ich gern überschreiben mit dem Buchtitel: „Kleiner Mann, was nun?“ (Hans Fallada)

Hier können Sie alle 3 Vorträge von Dr. Hartl anschauen:
1. Vortrag. Eine neue Kultur: https://www.youtube.com/watch?v=RnOhsVnl6-M
2. Vortrag. Eine neue Sprache: https://www.youtube.com/watch?v=GbpYqbormN8
3. Vortrag. Neue Veranstaltungsformate: https://youtu.be/4IB05oYrx9Y

Danach hieß es, zügig die nächste Station anzupeilen – die Kirche in Selfkant-Süsterseel im äußersten Westen der Republik, wo ab Freitag 20.00 Uhr schon andere Teilnehmer des Seminars LEBEN IM GEIST sowie Pastor Bohnen, Pastor Wieners und Pastor Meyer zum Empfang bereitstanden – begleitet von einem starken Team!
Dieser Abend sowie die beiden folgenden Tage waren von einer solch spirituellen Dichte, dass mir selbst einen Tag danach noch immer kein anderes Wort über die Lippen kommt außer DANKE, DANKE, DANKE und der Psalmvers: „Herr, lass nicht ab vom Werk deiner Hände!“
Wer nach dem Grund dafür forschen und sich ebenfalls einbeziehen lassen möchte in den Lobge-sang auf unseren dreifaltigen Gott, der wird über die folgenden Links garantiert fündig, die zu den Impulsen des Seminars führen:

Alle Infos: https://www.kirche-selfkant.de/leben-im-geist-seminar-29-31-januar-2021/
1. Impuls: Wie kann ich Gott erfahren?: https://youtu.be/wu8_bAbq-2o
2. Impuls: Was hat Jesus für mich getan?: https://youtu.be/UFgc2lNBS68
3. Impuls: Was will der Heilige Geist in meinem Leben tun?: https://youtu.be/Y_VuaxGzKik
4. Impuls: Wie kann ich Gottes Geschenke annehmen?: https://youtu.be/GNDmRnNDuY4
5. Impuls: Wie kann ich den Heiligen Geist empfangen?: https://youtu.be/TSbc9UEW-RU
6. Impuls: Was hilft mir, im Glauben zu wachsen?: https://youtu.be/ZVM4v2-4CRs
7. Impuls: Wie lebe ich heute als Christ?: https://youtu.be/UXFr3WJEj88

Ein geplanter „Seitensprung“ zur Alpha-Online-Konferenz am Samstag musste leider entfallen – nicht aus Datenschutz-, sondern aus Datenvolumengründen. Aber der Besuch lässt sich ja nach-holen. Die besondere Überraschung während dieser Konferenz kam dennoch am gleichen Abend per WhatsApp zu mir: Nämlich der Link zum ersten deutschlandweiten Alpha-Online-Kurs. Jeder (!) kann da online teilnehmen: alpha-fuer-alle.org
Und hier noch das Interview mit Nicky Gumbel – dem Gründer von Alpha – während der Konferenz: https://vimeo.com/506015202/dd92d07778

Während der Pausen in Selfkant (Samstag und Sonntag) ging es flugs nach Marienfried bei Ulm zum Online-Kongress „40 Jahre Medjugorje“: https://www.medjugorje-kongress.de/
Ich kann Euch sagen: Mit ca. 5 Millionen Besuchern ein ganz schönes Gedränge im digitalen Raum! Übrigens kamen 2,5 Mio davon aus den deutschsprachigen Regionen. Überwältigend – dieses Bekenntnis zu Maria und ihrem Wirken für Jesus!
Doch nicht nur Zahlen waren es, die beeindruckten.
Eine erst vor 3 Jahren zum katholischen Glauben konvertierte Moderatorin meisterte souverän ihre Aufgabe. Entgegengebrachtes Vertrauen zahlte sich da sicherlich ebenso aus wie das mütterliche Wirken Mariens und die Hilfe des Heiligen Geistes.

Obwohl nur „Zaungast“ beim Kongress, erlebte ich doch aus meiner Sicht besonders wertvolle Beiträge. Da wäre z.B. Erzbischof Henryk Hoser zu nennen. Seit 2018 als Apostolischer Visitator für Medjugorje zuständig – wusste er aus erster Hand zu berichten , wie Medjugorje als Modell für die Neuevangelisierung der Welt wirkt, und welche „offensichtlichen Ähnlichkeiten“ zu Kibeho bestehen. Sehr klare Worte fanden m.E. auch Pater Miljenko Steko OFM oder Pfr. Dr. Richard Kocher.

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“, sagt Paulus. „Kommt und seht!“ ist ein Wort Jesu. Beide möchte ich den Links zu den Vorträgen gern voranstellen.

Wenn mich jemand um ein Statement zu diesem ereignisreichen Wochenende fragen würde, könnte es vielleicht so lauten:

1. WOW!!! Gott spricht deutlich vernehmbar zu uns!!!

  • ER schaut auf Seine Kirche!
  • ER zeigt uns als Gemeinschaft gangbare Wege auf, wie wir uns als Glieder Seines Leibes Seiner verwandelnden / erneuernden Kraft anvertrauen!
  • ER bietet uns Seine Hilfe an im Heiligen Geist und in Maria!

2. An allen drei „Reisestationen“ begegneten mir (wohl nicht rein zufällig) die hilfreichen „5 Steine aus Medjugorje“:

  • EUCHARISTIE
  • SAKRAMENT DER VERSÖHNUNG
  • FASTEN
  • GEBET / ROSENKRANZ
  • LESEN IN DER BIBEL

3. Als Gesamteindruck bleibt für mich ein Wort der Bibel:

„Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, …“

(Jes 43,19)

Allen Lesern wünsche ich viel Freude beim Entdecken und/oder Vertiefen!


Bildnachweise
1. Bild: Lokomotive auf Pixabay
2. Bild: Offene Tür: Bild von Pexels auf Pixabay
3. Bild: Kirche in Süsterseel. Foto von A. Vogg
4. Bild: Homepage der Alpha-Konferenz 2020/2021
5. Bild: Medjugorje, hinter der Pfarrkirche. Foto von A. Vogg
6. Bild: Kletterhilfe am Berg auf Pixabay
7. Bild: Keimling auf Pixabay