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2020-10-26 | Von Fatima nach Thüringen

Nachdem die Nationale Fatima-Pilgermadonna am 02.07.2020 mit Weimar und Erfurt die sog. Neuen Bundesländer erstmals besucht hat, dürfen wir sie nun wieder voller Freude bei uns in Thüringen begrüßen.

75 Jahre Frieden und 30 Jahre friedliche Wiedervereinigung sind in der Tat zwei mehr als triftige Gründe, um uns gemeinsam mit der Mutter bei Gott zu bedanken für Seine Segnungen. Meine Generation, die meiner Kinder und sogar Enkelkinder hat bisher nicht am eigenen Leib erfahren müssen, was Krieg und alle damit verbundene Not bedeuten. Dabei hätte in den vergangenen Jahren doch leicht das Gegenteil der Fall sein können, wenn wir in die jüngere deutsche Geschichte hineinblicken.

Sicherlich verdankt sich das zahlreichen mutigen Menschen und umsichtigen Politikern. Aber nicht aus-schließlich, darf wohl gesagt werden. Einer, der nicht im Rufe steht, durch Glauben „vorbelastet“ zu sein, hat das treffend so formuliert:

„ Wir waren auf alles vorbereitet, aber nicht auf Kerzen und Gebete. Sie haben uns wehrlos gemacht.“

(Horst Sindermann, früherer DDR-Volkskammerpräsident; Quelle: FATIMA RUFT Nr. 250, 2020)

Und von Michail Gorbatschow stammt der folgende Satz:

„ Den Hauptanteil an der Grenzöffnung hat Johannes Paul der II.“

(Quelle: ebenda)

Auch Johannes Paul der II. sprach oftmals zu uns von der enormen Kraft des Gebets. Während einer Privataudienz, für das Gebet zum Erzengel Michael dankend, zog JP II den Rosenkranz aus der Tasche und sagte:

„Und doch ist d a s  der Exorzismus gegen alle bösen Geister, den auch die Laien beten können.“

Auf die staunenden Blicke seiner Zuhörer reagierend, fügte er hinzu:

„Und damit ihr keinen Zweifel habt, gebe ich dem Rosenkranz in diesem Augenblick die Macht eines Exorzismus.“

(Quelle: Vortrag P. Paul Maria Sigl beim 15. Gebetstag in Heroldsbach am 10.10.2020;
https://www.ims-cms.net/pub/27228/Heroldsbach/ )

Da tut sich viel Deckungsgleichheit auf mit den Worten der Gottesmutter 1917 in Fatima:

  1. „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden für die Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“ (Mai 2017)
  2. „Ich möchte, dass ihr …weiterhin jeden Tag den Rosenkranz … betet, um den Frieden für die Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“
    (13. Juli 1917 / schon ca. 5.000 Personen waren zugegen).
    Während der gleichen Erscheinung gab Maria den Kindern 3 Geheimnisse. Am Ende des 2. Teils macht Maria uns große Hoffnung:
  3. „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und eine Zeit des Friedens wird der Welt geschenkt werden.“

(Quelle 1.-3. in: FATIMA „Die Botschaft des Jahrhunderts“)

Im Jahr 1949 kam es zu (fotografisch) dokumentierten Erscheinungen der Gottesmutter im deutschen Ort Heroldsbach in Franken mit erstaunlichen Parallelen zu den Ereignissen in Fatima. Die Seherkinder fragten, ob es einen weiteren Krieg geben werde. Darauf die ganz einfache Antwort Marias:

„Wenn ihr betet, kommt keiner.“

(Quelle: s.o. P. Sigl, Vortrag in Heroldsbach 2020)

Es macht mich froh und zutiefst dankbar, dass während der vergangenen Jahrzehnte so viele Gläubige in unserem Land am Rosenkranzgebet festgehalten haben.
Ob in Fatima oder in Kibeho – stets erscheint Maria lange Zeit vor bestimmten Ereignissen und gibt uns Menschen den Rat, das Rosenkranzgebet ernsthaft zu nutzen. So hat sie auch die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz erbeten und hinzugefügt:

„Wenn nicht, wird (es) seine Irrlehren über die Welt verbreiten …“

Die Geschichte hat ihre Worte bestätigt.

1984 weihte Papst Johannes Paul II. die gesamte Menschheit dem Unbefleckten Herzen Mariä – fünf Jahre später brach das kommunistische System zusammen.

Wir werden die Fatima-Pilgermadonna gebührend in unseren Gemeinden empfangen und unseren Dank im Rosenkranz, in der eucharistischen Anbetung und der Hl. Messe zum Ausdruck bringen.
Möge die Gottesmutter uns helfen, dem auch in der Folgezeit treu zu bleiben! Für uns, unsere Kinder, unser Land und die Welt. Ernst genug sind unsere gegenwärtigen Nöte. Bedenken wir dabei auch die Worte von Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Fulda im Jahr 1980:

„Mit eurem und meinem Gebet ist es möglich, die bevorstehende Drangsal zu mildern.
Aber es ist nicht mehr möglich, sie abzuwenden.“

DIE
KÖNIGIN DES FRIEDENS,
MUTTER VON DER IMMERWÄHRENDEN HILFE,
MUTTER DER KIRCHE,
FRAU ALLER VÖLKER,
UNSERE LIEBE FRAU VOM ROSENKRANZ , …

hat für ihre erste längere Pilgerfahrt durch Thüringen folgende Orte ausgewählt:

DatumOrtDatumOrt
04.11.20Großbartloff12.11.20Bad Liebenstein
05.11.20Büttstedt13.11.20ebenda
06.11.20Bickenriede14.11.20Schmalkalden
07.11.20Küllstedt / Wachstedt15.11.20ebenda
08.11.20Großbartloff16.11.20Geisa
09.11.20Struth17.11.20Friedrichroda
10.11.20Effelder (Eichsfelder Dom)18.11.20Schönstatt Friedrichroda
  20.11.20Meiningen
  21.11.20Hildburghausen
  22.11.20ebenda

Termine in den einzelnen Gemeinden für Rosenkranz, Heilige Messe, Anbetung werden rechtzeitig über entsprechende Aushänge vor Ort bekanntgegeben. Wer selber nicht vor Ort dabei sein kann, ist herzlich eingeladen, sich mit uns im Gebet zu verbinden. Vielleicht sogar mit den von unserem Bischof Dr. Ulrich Neymeyr
gesegneten „10 Perlen für unser Land“.

REA

Titelfoto by Mateus Campos Felipe on Unsplash

2020-10-08 | Gott führt sein Volk zusammen

Das war am 26.09.2020 in Aachen greifbare Realität beim Bistumstag von Christus in die Mitte! (Aachen)

„Rings auf dem Erdenrund“ – wie es im Lied heißt – trifft es zwar nicht ganz, aber rings aus den Bistümern Aachen, Erfurt, Dresden-Meißen und dem Erzbistum Paderborn sind ja auch ein beachtlicher Radius!
Obwohl meine Anreiseschwierigkeiten den Plan der Organisatoren sicherlich durcheinander wirbelten, ließen sie es sich nicht nehmen, mich persönlich am Bahnhof zu begrüßen und einen Taxitransfer zu ermöglichen. Erste Station war dann auch gleich die Anbetungskapelle, um dem Herrn Jesus nach allen Strapazen nahe sein zu können im ausgesetzten Allerheiligsten. Insofern wurde das Motto auf der Fahne im Außenbereich sogleich zur persönlichen Erfahrung – emotional tiefgehend auch durch die Live-Anbetungsmusik.

Beim Mittagessen konnten die bis dato nur digitalen Kontakte endlich in lebensechte Begegnungen von Angesicht zu Angesicht umgewandelt werden. Was für eine Freude, Nähe und Herzlichkeit!! Als ob wir uns schon ewig kennen würden! Den Herrn nachmittags erneut zu besuchen, war mir ein Herzensanliegen. Denn dazu besteht in meiner näheren Heimat leider nur selten Gelegenheit. Es tat so gut, Jesu Blick auf mir zu spüren, seine liebevolle Gegenwart wahrzunehmen und alles Gute, aber auch Belastende dankbar und vertrauensvoll in Seine Hände legen zu dürfen. Doch dann kam der innere Impuls, zum Dom aufzubrechen, dem ich nach kurzem Zögern folgte. Das brachte mir schließlich zittrige Knie ein. Denn Herr Enders von Radio Horeb bat neben anderen Besuchern auch mich um ein kurzes Statement vor laufender Kamera.

Flyer und Prospekte an Passanten zu verteilen – das gehört auch nicht gerade zu meinen alltäglichen Tätigkeiten. Dennoch war es eine sehr anregende und ermutigende Erfahrung: größtenteils begegneten mir Menschen, die offen waren für ein Gespräch zu Fragen der Zeit u./o. des Glaubens. Eine tiefe innere Ruhe begleitete mich dabei, obwohl ringsherum rege Geschäftigkeit herrschte. Der Segen von der Anbetungskapelle war noch immer spürbar und lag auch rund um den Domplatz auf allen Menschen. Der Höhepunkt des bis dahin schon recht intensiven Tages war damit allerdings noch nicht erreicht. Schon vor Beginn der überaus feierlichen Messe durfte ich mir den Platz direkt vor der ganz in Hellblau gekleideten Marien-Statue sichern.

Über den sehr festlichen Gesang, die mit Sorgfalt ausgewählten Bibeltexte, den
Inhalt der Predigt, … ließe sich vieles, das bewegte, schreiben. Aber tiefe Ergriffenheit überkam mich, als nach dem Abschluss der Heiligen Messe das Allerheiligste erneut ausgesetzt wurde und dazu ungeplant die Glocken des Domes zu Aachen erklangen! …..
Selbst jetzt beim Schreiben ist dieses Empfinden wieder gegenwärtig und soll daher einfach unkommentiert bleiben. Während des gesamten Gottesdienstes hielten sich die Gläubigen daran, nicht selber mitzusingen. Aber beim abschließenden Marienlied als Gruß an die Gottesmutter und die inständige Bitte um ihren Segen und ihr Geleit wurden unsere Stimmen mehr und mehr hörbar. Für mich ebenfalls ein Zeichen der Gegenwart Jesu und seiner Mutter, ihrer Nähe und Liebe, der wir uns einfach nicht zu entziehen vermochten. Ein gnadenreicher Tag für das Bistum Aachen, die gesamte Stadt mit all den vielen „hungrigen“ Menschen, für den liebevollen und unermüdlichen Einsatz der Organisatoren, für uns Gäste und „Adoptivkinder“: CiM-Erfurt und in absehbarer Zeit wohl auch CiM-Dresden-Meißen.
Christi Segen lag spürbar über diesen Stunden der Begegnung! Das stärkte die Hoffnung auf Seine ständige Gegenwart, wenn wir Ihn in die Mitte unseres Lebens stellen!!!

„MEINE SEELE PREIST DIE GRÖSSE DES HERRN!“

Fotos: R. Enders, A. Vogg

2020-09-22 | Ich hab noch nie eine Liebe wie die Deine gefunden

… mit diesem noch recht jungen Loblied aus dem Gebetshaus Augsburg sowie weiteren erfrischenden, sehr feierlich interpretierten Gesangs-und Musikstücken wurden wir Gläubige auf emotional tiefe Weise durch die Mitfeier der Messe zur Bistumswallfahrt Erfurt am 20.09.2020 geführt. Der bereits gestern ausgesprochene Dank sei an dieser Stelle auch von unserer Seite gerichtet an:

  • die Band des Bistumsjugendtages,
  • zwölf Kinder aus vier Kinderchören und ihre Übungsleiter/Betreuer
  • Mitglieder des evangelischen Regler-Posaunendienstes sowie
  • Ekkehard Fellner an der Orgel

Gleichermaßen eindrucksvoll waren das Gebet des Psalms 91 durch eine junge
Christin und drei Zeugnisse von Menschen unterschiedlichen Alters. Sie erzählten davon, wie sie die akute Corona-Zeit erlebten bzw. mit Gottes Hilfe zu meistern vermochten.

Buchstäblich unter die Haut gingen wohl allen Anwesenden die Fürbitten – vorgetragen von Kindern aus verschiedenen Ländern Europas und der Welt in ihrer jeweiligen Muttersprache.
Schon ihr Stimmklang ließ ahnen, welch ernste Bitten für Angehörige und die Kinder in ihren Heimatländern sie an den Vater im Himmel richteten.
Bestätigung für diesen Eindruck brachte die jeweils folgende Übersetzung.

Bischof Ulrich Neymeyr vertiefte dies alles in seiner Predigt:

Hinsichtlich der oft schwierigen Entscheidungen, die wegen Corona zu treffen waren oder sind, klingen die Worte nach: „Vorsicht ohne Vertrauen ist Angst – und Vertrauen ohne Vorsicht ist Leichtsinn.

An die Kinder wandte sich Bischof Neymeyr mit folgender Ermutigung:
Lasst Euch keine Angst einjagen! Seid nicht leichtsinnig, sondern vorsichtig!
Und vertraut auf Gott, bei dem Ihr immer gut aufgehoben seid!
“ Ein Wort, das
wir Erwachsenen sicherlich auch für uns mitnehmen durften.

Seine Frage: „Wozu rät die Bibel?“, wenn es zwischen Vertrauen und Vorsicht ab-zuwägen gilt, führte uns alle schließlich noch zu einer weit tieferen Antwort für unser christliches Leben.
Seid wachsam!“ – diese Worte Jesu legte Bischof Neymeyr uns Erwachsenen ans Herz und fügte (auch für Kinder verständlich) hinzu: „Allerdings gelten diese Mahnungen Jesu nicht der Wachsamkeit gegenüber einer Infektion oder einem Unfall, sondern Jesus fordert auf, wachsam zu sein für die Wirklichkeit und Wiederkehr Gottes.“
Der „ … Weltkindertag … am 20. September … soll … Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen in den Fokus rücken.“ (Vatican NewsLetter vom 20.9.2020)

Dazu gab unser Bischof den Kindern (und uns) ein starkes Wort: „Es tut mir wirklich sehr leid, dass Ihr in dieser Zeit übersehen worden seid. Die Großen haben gefragt: Wie geht es jetzt weiter mit unseren Betrieben? … in den Einrichtungen, … den Krankenhäusern und Altenheimen? Wie funktionieren die Verwaltung und die öffentliche Versorgung? Was macht die Lufthansa? Wie geht es weiter mit der Bundesliga? …. ?“
Desweiteren führte er aus: „Auch in der Kirche haben wir zu wenig an Euch gedacht. Für uns stand im Vordergrund, wie wir Gottesdienst feiern können, wie wir die kranken und alten Menschen begleiten können und was aus den Erstkom-munionfeiern und Firmungen wird. Das tut mir leid. Ich danke allen, die in Kontakt mit Euch geblieben sind und Euch gezeigt haben, dass die Kirche auch in Corona-Zeiten für Euch da ist. Vor allem aber danke ich Euren Eltern und Erziehungsberechtigten, die neben ihrem Beruf für Euch da waren und sind.“

Diesem Dank stimmt sicher jeder zu. Doch könnten/sollten uns Christen diese Dankesworte nicht auch Ansporn sein für die kommende Zeit? Wie wir uns an dem je eigenen Platz noch deutlicher als verlässliche und starke Partner an die Seite unserer Kinder und Jugendlichen stellen – auch/gerade dann, wenn wir keine Kinder (mehr) in unserem unmittelbaren Verantwortungsbereich haben? Wie erkennen/erleben sie uns als Begleiter, die aus der Schrift und dem Gebet starkes Vertrauen schöpfen in Gottes große Möglichkeiten?
Wir nehmen das mit, die wir in Stellvertretung für unsere Gemeinden mitfeiern und zuhören durften! Ein nicht zu unterschätzender Auftrag an uns, wie wir meinen!

Bischof Neymeyr kündigte für Mai 2021 eine Wallfahrt nach Fatima an.
Alle Nöte zur Gottemutter bringen! Aus unserer Sicht ein großartiges Vorhaben!
Unabhängig von der Bistumswallfahrt ging eine Initiative online. Da heißt es:
„Gebet kann die Welt zum Guten verändern!“ (Beten für Bischöfe)
Machen wir unseren Kindern, ja allen Menschen in Thüringen, dieses unbezahlbare Geschenk und greifen dafür täglich 5-10 Minuten zum Rosenkranz. (CiM-Flyer 2)

Die Liebe unseres Gottes, Sein Werben um unsere Liebe und unser Vertrauen
füllte unseres Erachtens die Wallfahrtsmesse in allen ihren Teilen spürbar aus.

Wir wollen antworten auf das gestern gehörte Evangelium (Mk 10,13-16),
die Kinder unseres Landes vertrauensvoll betend zu Jesus bringen.
Er wird sie in Seine Arme nehmen, ihnen die Hände auflegen und sie segnen!

Deshalb noch einmal das Wort aus der Predigt von Bischof Dr. Neymeyr:
Und vertraut auf Gott, bei dem Ihr immer gut aufgehoben seid!

Lioba und Roswitha
vom Team CiM Erfurt

Titelbild by Zoltan Suga from Pixabay

2020-09-17 | Fatima erneut zu Besuch

Liebe Freunde, kürzlich berichteten wir über die Rosenkranzinitiative für unser Land Thüringen, die auf so bewegende Weise durch unseren Bischof Dr. Ulrich Neymeyr vorgestellt und mit dem gemeinsamen Gebet des einen Gesätzes mit ca. 100 versammelten Gläubigen bekräftigt hat. Heute möchten wir dazu einige weitere Ereignisse mit Euch teilen.

Am 2. Juli diesen Jahres machte diese Fatima-Madonna zum ersten Mal (!!!) Station auf dem Gebiet der östlichen Bundesländer/Diözesen.
So lesen wir auf der Website fatima-bewegt.de:

„Im Mai /Juni 2020 war die Pilgermadonna in der Diözese Regensburg zu Gast. Am 2. Juli 2020 machten wir uns auf den Rückweg zum Fatima-Weltapostolat Deutschland, das seinen Sitz in Petersberg bei Fulda hat. Wir nahmen nicht den Weg über Nürnberg und Würzburg sondern über die Diözese Erfurt. Da konnte die Pilgermadonna dort sozusagen noch eine Stippvisite einlegen. Für den Abend des Juli 2020 war eine hl. Messe im Erfurter Dom angesetzt. Zuvor hatte die Pilgermadonna aber noch andere Pläne. Es war uns bekannt, dass auf unserem Weg auch die Gedenkstätte Buchenwald liegt. Dorthin haben wir das jüdische Mädchen, die jüdische Frau Maria, die Mutter Jesu, die Muttergottes gebracht. Dorthin, wo so viele aus ihrem Volk und aus allen Völkern ermordet worden sind. Es bedarf wohl noch der Reue, der Buße, der Sühne. Die Botschaft von Fatima ist auch eine Botschaft der Sühne, der Wiedergutmachung. Und so kam es, dass die Pilgermadonna ihren ersten Schritt in der Diözese Erfurt in das KZ Buchenwald setzte. Den nächsten Schritt setzte sie in den Dom und ins Priesterseminar. Sie setzte diese Schritte am 2. Juli 2020. Der 2. Juli ist der Gedenktag „Mariä Heimsuchung“. Maria besucht Elisabeth. In der Heiligen Schrift nachzulesen bei Lukas 1,39-56 …“

Quelle: https://fatima-bewegt.de/index.php/pilgermadonna

Es war aus unserer Sicht eine Führung der Gottesmutter, dass sie diesen „Umweg“ wählte. Und der herzliche Empfang in Erfurt hat sie wohl u.a. dazu bewogen, das „Bergland“ von Thüringen erneut zu besuchen. Denn im unmittelbaren Vorfeld des 15. August kam aus dem Bistum Dresden-Meißen der Impuls an uns, die Fatima-Madonna im November erneut zu empfangen. Grund genug haben wir ja dazu:

DANK für 75 Jahre Frieden und 30 Jahre f r i e d l i c h e Wiedervereinigung!
DANK dafür, dass Maria ihre Kinder (in Thüringen) neu sammelt und im vereinten
Gebet hilfreich unterstützen will!

Wir verbinden mit diesen Gedanken auch die Bibelstelle aus dem AT: Jes 43,19: „Seht, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe …
So hat Gott sein Erlösungswerk ca. 600 Jahre vor Christus durch den Propheten angekündigt. Gott ist treu und hat sein Wort ausgeführt. ER ist aber derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Deshalb vertrauen wir auch heute Seinem Wort und nehmen Maria bei uns auf wie Johannes sie auf Golgotha zu sich nahm.

Die Pilgermadonna wird in der Zeit vom 7. – 22.11.2020 im Bistum Erfurt sein. In der ersten Woche pilgert Maria durch verschiedene Gemeinden im Eichsfeld. Es ist wohl ebenfalls kein Zufall, dass dies wenige Tage vor einer dort stattfindenden Gemeindemission sein wird. Danach besucht die Pilgermadonna verschiedene Gemeinden im Dekanat Meiningen.

Mehr dazu wird ein nächster Newsletter enthalten.
Wir freuen uns sehr über diese Hilfe „vom Himmel“, um mit den Worten Marias an die Seherkinder von Fatima für heute zu schließen und uns mit Ihrer Bitte auch an Euch alle zu wenden: „Betet täglich den Rosenkranz.

Lioba und Roswitha
vom Team CiM-Erfurt

Titelfoto by Portuguese Gravity on Unsplash