Anbetung liebgewonnen

Ich hatte das große Glück, im August 2006 ein Glaubensseminar zu besuchen, welches Pater James Manjackal gestaltete. In diesem Seminar habe ich zum ersten Mal den hl. Geist gespürt und vor allem erlebt, dass der hl. Geist auch heute noch wirkt.

Durch andere Teilnehmer bin ich danach in die Gebtsgruppe von Sigrid Henkel nach Dingelstädt gekommen. Nie hätte ich mir vorstellen können, nach einem reichen Arbeitstag noch zwei Stunden zur hl. Messe mit Anbetung sehr erfreut und glücklich nach Hause zu kommen. Wir haben uns jede Woche einen Abend von 19.30 – 21.30 Uhr getroffen. Vor allem der Lobpreis, die wunderschönen Anbetungslieder, haben das Herz geöffnet. Welch eine Kraft der Liebe und Güte ging von dort aus.
Dieses war für uns eine große Gnadenzeit.

Im Jahr 2013 bin ich mit einer Glaubensschwester nach Köln zum Eucharistischen Kongress gefahren. Dort war in einigen Kirchen 24 Std. Anbetung. Die Kirchen waren so liebevoll und herrlich geschmückt.
Immer wieder hat es uns in so eine Kirche gezogen. Zu Hause habe ich mich mit unserem Pfarrer in Verbindung gesetzt und gebeten, doch bei uns auch etwas Anbetung möglich zu machen. Wir haben uns auf einen Montag im Monat geeinigt. Da haben wir eine hl. Messe und anschließend eine halbe Stunde Anbetung. Immer in der Woche wenn Herz Jesu Freitag ist. Kurz danach war in allen Orten unserer Gemeinde in der Herz-Jesu-Freitag-Woche Anbetung nach der hl. Messe.

Durch die schwere Krankheit von Sigrid und anschliessend durch Corona musste sich unsere Gruppeauflösen. Seitdem haben wir alle überlegt, was können wir tun? Wieder mir unserem Pfarrer gemeinsam, bieten wir jetzt nach der hl. Messe am Montag nach dem Herz-Jesu-freitag eine Stunde Anbetung an. Wir versuchen, eine ganze Stunde zu beten und zu singen, was jetzt durch Corona auch nicht ganz so toll möglich ist. Aber es haben sich immer wieder einzelne Personen gefunden, die mit Gesang und Gitarre eine gute Zeit gestaltet haben. Es gibt nichts Schöneres, als mit dem Herrn zusammen zu sein. Er liebt uns wie kein anderer. Die Zeit die wir ihm schenken zählt zu der wertvollsten Zeit in jeder Woche.

Es grüßt ganz lieb Christa Kraushaar

Titelfoto: A. Vogg (Eucharist. Kongress 2013, Köln)