2022-09-06 | Das Kreuz geht vorweg…

von Heyerode bis Hildburghausen durch Thüringen und das Bistum Erfurt, und wir beten dabei immer für unser Thüringer Land und für unsere Kirche.

So begegneten mir Teilnehmer der Eichsfeld-Wallfahrt nach Vierzehnheiligen – echt emotionale Momente, da ein öffentlich durch meinen Heimatort getragenes Kreuz schon außergewöhnlich ist.

In diesem Jahr war es die 25. Pilgerwanderung, und weiter schrieb Herr Diakon Lang nach der Rückkehr:

Seit der Wiederbelebung der Fußwallfahrt im Jahr 1998 haben sich drei Wallfahrtsgruppen etabliert, zwei Fußgruppen und eine Fahrradgruppe. Für die Fußgruppen beginnt die Wallfahrt jeweils mit dem Treffen der Gruppe am Abend des Fronleichnamsfestes bzw. am Abend des Freitags nach Fonleichnam.

Sie starten um 24 Stunden versetzt. Die Fahrradgruppe startet am Sonntag nach Fronleichnam. Alle drei Gruppen treffen sich am Freitag der Folgewoche unterhalb von Vierzehnheiligen und erreichen dann gemeinsam ihr Wallfahrtsziel mit dem Einzug in die Basilika Vierzehnheiligen. Am Abend gibt es eine gemeinsame Eucharistiefeier. Anschließend genießen die Wallfahrer in ihren jeweiligen Gruppen den Ausklang der Fußwallfahrt. Mit einer Eucharistiefeier in der Basilika am Samstagvormittag findet die Wallfahrt ihren festlichen Abschluss. (mehr lesen)

Die Heimreise gestaltet sich unterschiedlich. Einige Wallfahrer werden mit PKW abgeholt, der Großteil aber fährt per Bahn.

Die Unterkünfte unterwegs sind gewollt spartanisch in Gemeindehäusern (katholisch wie evangelisch)oder auch in Schulgebäuden. Geschlafen wird auf Iso-Matten, Luftmatratzen, Feldbetten etc. und Schlafsack, die sich jeder Teilnehmer selbst mitbringt.

Ein Begleitfahrzeug für jede Gruppe transportiert die Sachen, nötiges Gepäck und Verpflegung. Über Tag trägt jeder Teilnehmer seinen Tagesrucksack selber. Die Tagesetappen variieren zwischen ca. 22 – 38 km. Unterwegs gibt es Pausen zu Verpflegung, geistlicher Puncta, Gottesdienst und Mittagsruhe. Wichtig im Unterwegssein sind auch tägliche Schweigezeiten und das Rosenkranzgebet.

Die Finanzierung der Wallfahrt wird ganz aus den Teilnehmerbeiträgen bestritten, derzeit 100,00 €/Person plus mitgebrachte Naturalien. Übernachtung im Diözesanhaus in Vierzehnheiligen von derzeit 24,50 €/Person sowie die Kosten für die Heimreise kommen noch hinzu.

Die Wiederbelebung der Fußwallfahrt der Eichsfelder nach Vierzehnheiligen ist rein aus einer Laieninitiative. Für jede Gruppe gibt es jedoch einen geistlichen Begleiter.

Falls einige Interesse zur Teilnahme an dieser Wallfahrt haben, können diese sich gern über mich oder auch über Herrn Heiland melden. Alles weitere kann dann geregelt werden.

(Winfried Lang, Heiligenstadt)

Kontakt für Interessenten zur Teilnahme an der Eichsfeld-Wallfahrt: helmutheiland (at) gmx.de

Im deutschsprachigen Raum hat die Initiative Children`s Rosary inzwischen Fuß gefasst. Ein Begleitheft in deutscher Sprache sowie Folien zur Vorstellung in der eigenen Gemeinde stehen zur Verfügung. Darüber berichten wir im nächsten Newsletter: „Papst Franziskus hat der Kinderrosenkranzbewegung im April 2021 zu Ehren ihres zehnjährigen Bestehens seinen päpstlichen Segen erteilt.“ (Empfehlungen – Kinderrosenkranz)

Weitere interessante überregionale Veranstaltungen, besonders diese:

Allen Lesern einen herzlichen Gruß nach der Sommerpause!

Roswitha Kümpel

Titelbild: R. Kümpel

2022-05-28 | Der Engel des Friedens, Elischa und Naaman, der Syrer…

…scheinen zunächst nicht wirklich etwas gemeinsam zu haben. Sind doch Elischa und Naaman im Alten Testament verortet, der Engel von Fatima hingegen erscheint in unserer jüngeren Geschichte. Genauer formuliert: im Jahr 1916, vor 106 Jahren also, und dazu noch in Europa.

In 2 Könige 5 lässt sich das Geschehen um Naaman leicht ins Gedächtnis rufen.

Zum Engel des Friedens hört man mehr in einem empfehlenswerten Beitrag auf Radio Horeb.

Was aber legt nun einen Bezug der beiden zueinander nahe?

Das empfohlene siebenmalige Untertauchen im Jordan als Mittel zu seiner Heilung stufte Naaman zunächst als zu simpel ein. Jedoch besiegte er schließlich seinen Stolz, folgte dem Rat Elischas und dem eines seiner Untergebenen. Der Segen Gottes ließ echt nicht auf sich warten! Die zugesagte Heilung trat unverzüglich ein.

Der Engel des Friedens lehrt die Kinder mitten in den Wirrnissen des Ersten Weltkrieges,

  • Gott anzubeten,
  • durch Gebet Sühne zu leisten
  • und Opfer zu bringen.

So werdet ihr den Frieden auf euer Land herabziehen … Die Herzen Jesu und Mariens erwarten eure flehentlichen Bitten.“

Aus der Botschaft des Engels in Fatima

Diese Worte zitiert Pfarrer Jörg Fleischer in dem o.g. Beitrag. Außerdem erwähnt der Referent die Bitte von Papst Franziskus am 25. März diesen Jahres (während der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens), dass alle Gläubigen diese Weihe für sich und ihre Familien vollziehen mögen. Hier gibt es dazu konkrete Informationen und hilfreiche Tipps.

Betet täglich den Rosenkranz für den Frieden.

Aus der Botschaft Mariens in Fatima

Mit dieser Bitte erschien den Kindern schließlich von Mai bis Oktober 1917 Maria selbst. Man liest und hört es. Doch Hand auf`s Herz – ist Rosenkranz nicht langweilig oder gar simpel? Und sind Erscheinungen von Engeln, Sühne, Opfer und Weihe überhaupt noch zeitgemäß?

Nun, die Antwort auf diese Fragen muss wohl jeder für sich selber finden. Viele Menschen unseres Landes haben das angesichts von Pandemie und einem nicht für möglich gehaltenen Krieg mitten in Europa schon getan. Zahlreiche Städte, in denen sich Gläubige seit Ende 2021 jeden Mittwoch regelmäßig zum Rosenkranzgebet treffen, findet man hier – auch aus Thüringen. Ist Deine/Ihre Stadt schon eingetragen?

Papst Benedikts Worte am 13. Mai 2010 in Fatima erscheinen gegenwärtig wie in einem ganz neuen Licht mit Signalwirkung:

Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet ist, der irrt sich.“


In „St. Elisabeth“ Eisenach gibt es deshalb im Juni bereits den 4. Herz-Mariä-Sühnesamstag. Wieder ab 16 Uhr. Herzliche Einladung an alle, sich dem Rosenkranzgebet vor Ort anzuschließen oder aber in der eigenen Gemeinde beginnen, die Bitte Jesu und Seiner Mutter Maria in unserer Zeit wieder zu erfüllen.

Neue Termine enthält der Menüpunkt Veranstaltungen.

Uns allen einen gesegneten Start in den Herz-Jesu-Monat Juni.

2021-11-24 | Fatima – Medjugorje – Borxleben – Aachen – Erfurt – Augsburg … „Brücken des Gebetes“

Brücke 1:

Die Fatima-Pilgermadonna war wieder in Thüringen unterwegs – diesmal vier ganze Wochen: jeweils zwei im Eichsfeld und im südwestlichen bis mittleren Thüringer Raum.

(Foto: B. Münnighoff)

So lauten einige Statements von Gläubigen dazu:
→ Es ist eine Ehre, sie stellvertretend für unsere Mutter Maria zu Gast zu haben.
→ Es ist eine Ehre, an ihrer Hand ihren Sohn anzubeten.
→ Es bringt großen Segen.
→ Wenn wir schon nicht nach Fatima können, dann holen wir sie eben zu uns.


Bewegende Begegnungen unterschiedlichster Art gab es:

  • In einer um die „ gesegnete Besucherin“ versammelten Familie (Oma, Opa, Kinder, Enkelkinder) wurde gemeinsam Rosenkranz gebetet.
  • Besonders festlich gestaltete Heilige Messen – teilweise mit 80-90 Gläubigen, Anbetung des eucharistischen Herrn in Gegenwart des Pilgerheiligtums sowie Marienandachten fanden zu Ehren der Gottesmutter statt – mit viel Gebet in ihren Anliegen, insbesondere die Weihe unserer Familien an das Unbefleckte Herz Mariens.
  • Auf dem Hülfensberg traf Maria den „Gehülfen“.
  • Sie stand am Grab des jung verstorbenen Franziskanerpaters Nico, der als großer Verehrer der Muttergottes bekannt war.
  • Ein seit vielen Jahren bettlägeriger Mann, Senioren einer Pflegeeinrichtung wie auch Kinder einer Tagesstätte bzw. andernorts als Teilnehmer an einem Martinsumzug freuten sich über Fatima-Lied, Informationen zu den Seherkindern, Segnung mit den Reliquien von Jacinta und Francisco sowie gemeinsames Gebet.

Ein herzliches Danke sei an dieser Stelle gerichtet an alle Priester und selbstlosen Helfern vor Ort, die solche nicht alltäglichen Erfahrungen mit unserem katholischen Glauben ermöglicht haben.

An dieser Stelle ein kleiner Einschub:

Glaubensstärkung erfährt man im Eichsfeld seit Jahren, wenn man am ersten Freitag des Monats (Herz-Jesu-Freitag) nach Leinefelde in die Bonifatius- Kirche fährt. Bei Rosenkranz, Lobpreis und Stille in der eucharistischen Anbetung kann man sich ab 19.30 Uhr vom Herrn stärken lassen. Es steht immer ein Beichtvater zur Verfügung, zum Empfang des Beichtsakramentes wird herzlich eingeladen.


Auf der Homepage der Pfarrei findet man u.a. auch das Angebot zur 24-Stunden-Anbetung (siehe unser Menüpunkt Termine) sowie Informationen zum Alphakurs, welcher schon im zweiten Durchlauf ist. Im Januar startet der dritte – bereits ausgebucht. Interessenten für den 4. Durchgang können sich gern bei Familie Hofmann melden: 03605/519709 oder per Mail.

Nach ihrem abschließenden Besuch in „St. Mariä Himmelfahrt“ Bad Frankenhausen kam es noch zu einer unverhofften Begegnung mit einem Ehepaar (2008 zum katholischen Glauben konvertiert), das einen wirklich einladenden, katholisch geprägten Gebetsort geschaffen hat. „Offen für alle“, so steht es an der Eingangstür.

Das könnte möglicherweise ein Ort werden für jene, die Dank oder Nöte orts- und zeitnah als Pilgergepäck abgeben möchten. Im Frühjahr 2022 werden wir dazu Näheres berichten.

(Foto: R. Kümpel)

Wenn auch Sie die Nationale Fatima Pilgermadonna in Ihrer Gemeinde begrüßen möchten, können Sie sich gern mit uns in Verbindung setzen über das Kontaktformular. Als Termin für Thüringen konnte uns vom Fatima Weltapostolat Deutschland noch der 24.4. – 30.4.2022 angeboten werden.

Unter dem Menüpunkt Zeugnisse begegnen Sie Franzi, einer jungen Thüringerin, die sich im Sommer diesen Jahres zu einer Wallfahrt nach Medjugorje auf den Weg gemacht hatte.

Brücke 2:

Der Adoratio-Kongress in Altötting als Präsenzveranstaltung musste nun in diesem Jahr leider wieder ausfallen. Tiefschürfende Vorträge, berührenden Lobpreis und Gebet online haben sicherlich viele von uns dennoch dankend angenommen.

Eine engagierte Gruppe von Christus in die Mitte! (Aachen) wusste technische Möglichkeiten für einen gemeinsamen Austausch zu nutzen. Teilnehmer aus den Bistümern Erfurt und Augsburg hatten nachmittags Gelegenheit, sich in das „Adoratio-Netz“ einweben zu lassen, und konnten so Gemeinschaft bei Gespräch, Lobpreis und Gebet pflegen und genießen. Ein zwar kleiner, aber dennoch wertvoller „Ersatz“ für die angestrebte Inspiration unter ca. 800 Gläubigen, die wir vor Ort gewesen wären. Für die fruchtbare und freudvolle Zeit im Miteinander als Geschwister im Glauben sind wir sehr dankbar.

Bitte beachten Sie abschließend auch die neu eingetragenen Termine, u.a. zur Filmpremiere „Das brennende Herz“ (Trailer).

Wir wünschen allen Lesern einen frohen ersten Adventssonntag und melden uns demnächst mit Bräuchen rund um Weihnachten aus Heimatländern von Priestern, die zahlreiche deutsche christliche Gemeinden mit ihrem so wertvollen Dienst begleiten.

Bis dahin Gottes reichen Segen vom Kernteam Christus in die Mitte – Erfurt.

Titelbild: Pixabay

2021-09-29 | Unser Herr und Gott…

1) …spricht und versteht alle Sprachen.

Nur wir benötigen bisweilen ein Wörterbuch. Das nimmt manchmal doch etwas mehr Zeit in Anspruch. Aber jetzt ist die Zusammenstellung von wesentlichen Inhalten aus dem Vortrag von Bischof Barron (USA) (siehe letzter Newsletter) in deutscher Sprache fertig und steht hier allen Interessierten zur freien Verfügung.

2) …hat ein besonderes Herz für Mütter.

Vom 11.-14. November gibt es etwas ganz Neues – den ersten katholischen Online Kongress für Mütter im deutschsprachigen Raum. Namen wie z.B. Raphael Bonelli, Ehepaar Gams, Bernhard Meuser, Jutta Hartl, Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz lassen viel Stärkung für Mütter und Familien in diesen besonders herausfordernden Zeiten erahnen. Mehr lesen Sie bitte hier: Mama-Online-Kongress.

3) …ruft sein Volk wieder zusammen.

Wir sind schon mindestens 10 Teilnehmer aus Thüringen und freuen uns, wenn sich noch mehr aus unserem Bistum anmelden, wir in Altötting einander begegnen, uns neu entflammen lassen für eine persönliche Beziehung zu Jesus und untereinander.

4) …hat uns Maria zur Mutter gegeben.

Dafür danken wir von Herzen – besonders in diesen Zeiten – und wünschen allen eine gesegnete Zeit im nun vor uns liegenden Rosenkranzmonat.

Marias Pilgertour durch das Eichsfeld ist beendet, sie zieht weiter und wird in den ersten zwei Novemberwochen wieder in unserem Bistum Erfurt willkommen geheißen.

Der detaillierte Plan dafür wird in Kürze hier eingestellt.

Allen einen möglichst goldenen Oktober und froh machende Begegnungen mit unserem Herrn Jesus Christus und seiner heiligen Mutter Maria wünscht

Roswitha Kümpel vom Kernteam Christus in die Mitte – Erfurt