2021-09-17 | „Herr aller Zeiten, du bist hoch erhaben …“

… Diese Zeilen aus einem bekannten Lobpreis-Lied könnten stehen über den vielfältigen Bildern, Predigten, Katechesen, Zeugnissen und Gesprächsrunden im Rahmen der Übertragungen vom Internationalen Eucharistischen Kongresses in Budapest (5.–12.09.2021).

Von dessen Leitmotto – „Alle meine Quellen entspringen in dir“ (Ps 87)- war auch unser Gebetstag in „St. Elisabeth“ Eisenach am 11. September getragen; eingebettet in die große weltweite eucharistische Gebetsgemeinschaft. Ganz in diesem Sinne fühlten wir uns auch verbunden mit der Initiative Nightfever Erfurt, die am gleichen Tag 15-jähriges Jubiläum feierte.

Mit dem Hymnus aus dem Morgenlob der Kirche vom 6.9.2021 lässt sich all das wohl am ehesten zusammenfassen:

Christus – mächtiger Gott!
Du Allherrscher der Schöpfung
lenkst die kreisenden Welten –
wandelst auf Wogen,
wendest die Stürme –
rufst deine Engel,
zwingst die Dämonen –
König der Welt!
Allem verleihst du das Sein,
Wort des allmächtigen Vaters

Christus – Heiland der Welt!
Aus dem Schoße des Vaters
steigst du rettend hernieder:
wirst unser Bruder,
teilst unsre Armut –
trägst unsere Leiden,
tilgst unsere Sünden –
hebst uns empor:
Erster des neuen Geschlechts,
das du erlöst und geheiligt

Christus – göttliches Haupt!
Wie der Weinstock die Reben
nährst du uns, deine Glieder:
senkst in die Seelen
göttliches Leben,
einigst die Völker
in deiner Kirche
heiligem Leib.
Zieh uns auf ewig an dich,
Mittler unsterblichen Lebens.

Ermutigend und bewegend zugleich waren die verschiedenen Zeugnisse von Teilnehmern. Ihr Glaube an die reale Gegenwart Jesu wurde durch ganz eigene Erfahrungen mit dem auferstandenen Herrn gestärkt, wie das z.B. auch Dr. J. Hartl beim Kongress nachdrücklich betonte.

Die Realpräsenz Jesu – das Zentrum christlichen Glaubens – spiegelte sich als bedeutungsvolles Thema in zahlreichen Beiträgen von Bischöfen aus aller Welt während des IEC in Budapest wider.

Bereits 2020 hielt Bischof Barron (USA) den nachfolgenden, aus unserer Sicht beachtenswerten Vortrag zu dieser zentralsten aller Fragen unseres Glaubens: hier.

Biblisch sehr fundiert zeigt er bis heute nachwirkende Irrlehren zur Eucharistie auf und weiß sie zu entkräften. Wer nach treffsicheren Argumenten für sich sucht, wird auf erfrischende Art und Weise für den eigenen Beitrag zur Neuevangelisierung gestärkt.

„Was Gott spricht, ist“, so beendet Bischof Barron seinen Vortrag. Diese unumstößliche Gewissheit möge uns jeden Tag begleiten und Anregung sein für die Beschäftigung mit Gottes Wort. Das ist unser Wunsch für uns alle.

Es wird gewiss Freude und geistlicher Gewinn sein, wenn dieser Gast aus Los Angeles persönlich zu uns spricht auf dem Adoratio-Kongress in Altötting. Hinweise zu Termin und Programm finden Sie hier. Anmeldebeginn ist unseres Wissens der 21.09.2021. Möglicherweise begegnen wir uns dort.

Kompakt und fundiert eröffnete uns ein Mitglied des Vorstands unseres Trägervereins den zielsicheren Weg zu Dokumenten der Kirche mit wesentlichen Aussagen zu Eucharistie und eucharistischer Anbetung. Von den Teilnehmern des Gebetstages als sehr wohltuend empfunden, wurde das dankbar mit hinaus in die Gemeinden genommen.

Während unseres Begegnungstages trafen wir uns vor dem in der Monstranz gegenwärtigen Herrn zu einer gestalteten Barmherzigkeitsstunde. Diese beendeten wir vor dem eucharistischen Segen mit dem Gebet der Weihe unserer Familien an die Gottesmutter. Wir sehen dies in engem Zusammenhang zum bevorstehenden Besuch der Fatima Nationalmadonna in verschiedenen Gemeinden Thüringens unter dem Leitgedanken: die Barmherzigkeit Gottes.

Montag, 20.9.2021Kreuzebra18 Uhr Heilige Messe mit anschließender Marienandacht
Dienstag, 21.9.2021Bickenriede18- 21 Uhr Andacht und Muttergottesverehrung
Mittwoch, 22.9.2021Bickenriede9 Uhr Heilige Messe mit besonderem Anliegen
Donnerstag, 23.9.2021Krombach17.30 – 18.30 Uhr
eucharistische Anbetung und Heilige Messe
Freitag, 24.9.2021Beberstedt17- 21 Uhr
Gebetsmöglichkeit, Heilige Messe, Anbetung
Sonntag, 26.9.2021Etzelsbach15-17 Uhr Stille Verehrung
17 Uhr Marienvesper
Montag, 27.9.2021StruthRosenkranz
Dienstag, 28.9.2021Heuthen18 Uhr Heilige Messe mit Andacht
Mittwoch, 29.9.2021Klüschen Hagis

Hülfensberg
8.30 Uhr Heilige Messe mit anschließendem Gebet

Gebet mit Pilgergruppe
Donnerstag, 30.9.2021Klüschen Hagis

Westhausen
8.30 Uhr Rentnermesse und Anbetung

Heilige Messe und Andacht
Freitag, 1.10.2021LeinefeldeRosenkranz und eucharistische Anbetung mit Lobpreis
FATIMA-PILGERMADONNA on Tour im Eichsfeld

Eine Teilnehmerin hatte uns schon vorab mitgeteilt, wie sie bereits im Frühjahr die Weihe an Maria erlebte, teilweise sogar online. Lesen Sie mehr unter der Rubrik Christus entdecken / Zeugnisse.

Dankbar sind wir Herrn Pfr. Dr. Bock für die Hl. Messe, den Empfang des Sakramentes der
Versöhnung, das Erteilen des eucharistischen Segens wie auch eine die Nachtanbetung
beschließende Andacht.

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt; ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt. 11,28) Unter dieses Wort möchten wir abschließend die Zeit der Nachtanbetung stellen.

Dank an alle Mitglieder der Gemeinde für ihren Dienst der Gebetswache und an alle, die den Tag durch ihr Gebet auch schon im Vorfeld begleitet haben.

Dank dem Vorstand unseres Trägervereins wie auch unserem Gast aus dem BT Augsburg für die spirituell tiefe und emotional bewegende musikalische Gestaltung.

Dank an das Radio Horeb Team Deutschland, Regionalgruppe Heiliger Bonifatius (Eichsfeld) und an Herrn John Gledhill von der Legion Mariens.

Dank allen, die sich z.B. durch Blumenschmuck auf ihre ganz eigene Weise in diesen Tag des Gebets und der Begegnung eingebracht haben.

Dank unserem Herrn für alle Gnaden,
die Er zu uns
und in unsere Welt hat fließen lassen.

R. Kümpel
im Namen des Kernteam von Christus in die Mitte – Erfurt

Alle Bilder von Pixabay.

2021-01-10 | Ausblick 2021 / Pilgertagebuch Teil II

Wir wissen nicht, was das Jahr 2021 bringt.
Aber wir wissen, WER es hält: Jesus!

REA

Wenn auch das meiste noch verborgen ist, so wissen wir doch um einiges, das unseren christlichen Glauben und das Miteinander in diesem vor uns liegenden Jahr prägen wird:

  • Dem heiligen Josef wurde es am 08.12.2020 von Papst Franziskus gewidmet.
  • Die Gottesmutter Maria wird uns u.a. anlässlich bedeutsamer Jahrestage begegnen:
    • → 40 Jahre Medjugorje (Juni)
    • → 40 Jahre Kibeho (November)
    • → 60 Jahre Garabandal (November)
    • → 490 Jahre Guadalupe (Dezember)
    • → 25 Jahre Radio Horeb (Dezember)
    • → Der hl. Papst Johannes Paul II. wird Patron des Fatima-Apostolats (Frühjahr 2021).
  • Internationaler Eucharistischer Kongress Budapest, 05.-12.09.2021
  • Heiligtumsfahrt Aachen, 18.-28.06.2021

Diese Krippendarstellung entspringt einer Initiative von Geschäftsleuten aus Brotterode, einen Adventskalender in ihren Schaufenstern zu gestalten (2020).
Mit viel Mühe und Liebe hat sich eine Familie des „Türchens“ für den 24.Dezember angenommen und aus dem inzwischen als private Hauskapelle umgebauten Verkaufsraum diese fast begehbare Weihnachtskrippe entstehen lassen.
Die in ihr sichtbar gemachten mächtigen Fürsprecher stehen ihnen und uns gewiss gern ganzjährig zur Seite: Der heilige Josef, die ihm damals anvertraute Gottesmutter Maria und ihr göttliches Kind, das uns den Frieden gebracht hat! Jesus Christus ist auch in diesem Jahr dafür DER Garant. Und wann immer wir uns in den kommenden Monaten vom Himmel beschenkt sehen werden, erleben wir ein kleines Weihnachten.
Deshalb dürfen wir auch froh nochmals zurückblicken. Zum Dank für 75 Jahre äußeren Frieden hatten wir die Nationale Fatima Pilgermadonna zu uns eingeladen.

Pilgertagebuch: Teil II

Im Newsletter vom 19.12.2020 findet sich eine Skizze zu den Pilgerstationen.
Daraus wird ersichtlich, dass sich Maria gerade die ehemals „heiße“ Grenzregion zwischen NATO und Warschauer Pakt ausgesucht hatte – passend zum Motto ihrer Pilgerreisen im Jahr 2020!

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2020-12-19 | Aus Liobas Pilgertagebuch

Fatima.

Mit Vorfreude auf das Kommen der Fatima Pilgermadonna habe ich mich am Mittwochmorgen, dem 04.11.2020 in Begleitung eines Freundes auf den Weg nach Diemelstadt begeben. 1 3/4 h sollte die Fahrt laut Navi dauern … aber es fing schon kurz nach Eschwege mit einer Umleitung an … In Gedanken im Gebet: ‚Muttergottes, DU machst das schon, du zeigst mir den Weg!‘ ging es dann nach dem zähen Anfang doch recht zügig. So zügig, dass mich noch ein Blitzer erwischte.

An der Autobahnraststätte trafen wir Herrn Georg Glasmacher, der uns herzlich begrüßte und mir eine kurze Einweisung gab. Innerlich sehr bewegt nahm ich die Pilgermadonna in Empfang, und wir setzen uns gen Heimat in Bewegung. Mit meinem Begleiter betete ich gemeinsam einen Rosenkranz für seine Familie.

Sehr froh, dass ich „heil“ daheim angekommen war, bekam die Fatima Pilgermadonna zunächst ihren Platz in der Pfarrkirche St. Peter und Paul zu Großbartloff, wo am Abend eine Andacht zu ihr gebetet wurde. Wir hatten eigens dafür einen schnell aufbau- und wiederverwendbaren Hintergrund gestaltet aus hellblauem Organzastoff. Ich hoffe, dass dies nicht nur den Beterinnen und Betern gefallen hat, sondern auch unserer lieben Muttergottes.

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2020-09-17 | Fatima erneut zu Besuch

Liebe Freunde, kürzlich berichteten wir über die Rosenkranzinitiative für unser Land Thüringen, die auf so bewegende Weise durch unseren Bischof Dr. Ulrich Neymeyr vorgestellt und mit dem gemeinsamen Gebet des einen Gesätzes mit ca. 100 versammelten Gläubigen bekräftigt hat. Heute möchten wir dazu einige weitere Ereignisse mit Euch teilen.

Am 2. Juli diesen Jahres machte diese Fatima-Madonna zum ersten Mal (!!!) Station auf dem Gebiet der östlichen Bundesländer/Diözesen.
So lesen wir auf der Website fatima-bewegt.de:

„Im Mai /Juni 2020 war die Pilgermadonna in der Diözese Regensburg zu Gast. Am 2. Juli 2020 machten wir uns auf den Rückweg zum Fatima-Weltapostolat Deutschland, das seinen Sitz in Petersberg bei Fulda hat. Wir nahmen nicht den Weg über Nürnberg und Würzburg sondern über die Diözese Erfurt. Da konnte die Pilgermadonna dort sozusagen noch eine Stippvisite einlegen. Für den Abend des Juli 2020 war eine hl. Messe im Erfurter Dom angesetzt. Zuvor hatte die Pilgermadonna aber noch andere Pläne. Es war uns bekannt, dass auf unserem Weg auch die Gedenkstätte Buchenwald liegt. Dorthin haben wir das jüdische Mädchen, die jüdische Frau Maria, die Mutter Jesu, die Muttergottes gebracht. Dorthin, wo so viele aus ihrem Volk und aus allen Völkern ermordet worden sind. Es bedarf wohl noch der Reue, der Buße, der Sühne. Die Botschaft von Fatima ist auch eine Botschaft der Sühne, der Wiedergutmachung. Und so kam es, dass die Pilgermadonna ihren ersten Schritt in der Diözese Erfurt in das KZ Buchenwald setzte. Den nächsten Schritt setzte sie in den Dom und ins Priesterseminar. Sie setzte diese Schritte am 2. Juli 2020. Der 2. Juli ist der Gedenktag „Mariä Heimsuchung“. Maria besucht Elisabeth. In der Heiligen Schrift nachzulesen bei Lukas 1,39-56 …“

Quelle: https://fatima-bewegt.de/index.php/pilgermadonna

Es war aus unserer Sicht eine Führung der Gottesmutter, dass sie diesen „Umweg“ wählte. Und der herzliche Empfang in Erfurt hat sie wohl u.a. dazu bewogen, das „Bergland“ von Thüringen erneut zu besuchen. Denn im unmittelbaren Vorfeld des 15. August kam aus dem Bistum Dresden-Meißen der Impuls an uns, die Fatima-Madonna im November erneut zu empfangen. Grund genug haben wir ja dazu:

DANK für 75 Jahre Frieden und 30 Jahre f r i e d l i c h e Wiedervereinigung!
DANK dafür, dass Maria ihre Kinder (in Thüringen) neu sammelt und im vereinten
Gebet hilfreich unterstützen will!

Wir verbinden mit diesen Gedanken auch die Bibelstelle aus dem AT: Jes 43,19: „Seht, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe …
So hat Gott sein Erlösungswerk ca. 600 Jahre vor Christus durch den Propheten angekündigt. Gott ist treu und hat sein Wort ausgeführt. ER ist aber derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Deshalb vertrauen wir auch heute Seinem Wort und nehmen Maria bei uns auf wie Johannes sie auf Golgotha zu sich nahm.

Die Pilgermadonna wird in der Zeit vom 7. – 22.11.2020 im Bistum Erfurt sein. In der ersten Woche pilgert Maria durch verschiedene Gemeinden im Eichsfeld. Es ist wohl ebenfalls kein Zufall, dass dies wenige Tage vor einer dort stattfindenden Gemeindemission sein wird. Danach besucht die Pilgermadonna verschiedene Gemeinden im Dekanat Meiningen.

Mehr dazu wird ein nächster Newsletter enthalten.
Wir freuen uns sehr über diese Hilfe „vom Himmel“, um mit den Worten Marias an die Seherkinder von Fatima für heute zu schließen und uns mit Ihrer Bitte auch an Euch alle zu wenden: „Betet täglich den Rosenkranz.

Lioba und Roswitha
vom Team CiM-Erfurt

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